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News & Kurzmeldungen

Neuigkeiten aus der VG Creußen, Haag, Prebitz und Schnabelwaid.


27.08.2025
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Freigabe Staatsstraße 2184

Freigabe der Staatsstraße 2184 zwischen Unterschwarzach und Windischenlaibach: Verkehr rollt wieder


Nach jahrelanger Planung, zahlreichen Herausforderungen und rund einjähriger Bauzeit ist es nun so weit: Die Staatsstraße 2184 zwischen Unterschwarzach und Windischenlaibach ist seit 8. August 2025 wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 31. Juli 2025 würdigten Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauausführung die Bedeutung dieser Maßnahme für die Region.


Mit dabei waren unter anderem Staatssekretär Martin Schöffel, der Landtagsabgeordnete Stefan Frühbeißer, Landrat Florian Wiedemann, Creußens Bürgermeister Martin Dannhäußer sowie Christian Porsch, erster Bürgermeister der Gemeinde Speichersdorf. Auch Uwe Zeuschel, Amtsleiter des Staatlichen Bauamtes Bayreuth, und Vertreter der ausführenden Baufirma Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH aus Selbitz nahmen natürlich an der symbolischen Verkehrsfreigabe teil.


Insgesamt wurde eine Strecke von etwa 2,35 Kilometern ausgebaut. Im besonderen Fokus stand dabei die Verbreiterung der bisherigen 4,8 Meter breiten Fahrbahn auf 6,5 Meter. Zusätzlich wurde die Linienführung optimiert und moderne Entwässerungssysteme wurden integriert, wodurch die Unfallgefahr und das Risiko von Aquaplaning nachhaltig gesenkt werden. Ein neu errichtetes Regenrückhaltebecken sorgt zudem für eine umweltgerechte Ableitung des Straßenwassers.

Das Projekt hat eine lange Vorgeschichte: Bereits 2014 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Verzögerungen aufgrund einer Klage sowie komplexe Grundstücksverhandlungen führten dazu, dass der eigentliche Baubeginn erst im Herbst 2024 erfolgen konnte. Umso erfreulicher ist nun die frühzeitige Fertigstellung – dank günstiger Witterungsverhältnisse und des engagierten Einsatzes der Baufirma konnte die Maßnahme sogar schneller als geplant abgeschlossen werden.


Die Gesamtkosten für den Ausbau beliefen sich auf rund 4,2 Millionen Euro.

Bürgermeister Martin Dannhäußer bedankte sich in seiner Ansprache bei den Beteiligten für die Vorbereitung und Durchführung der Maßnahme, die gute Zusammenarbeit und Abstimmung sowie die finanziellen Mittel. „Wir sind auch stolz darauf, dass die Baufirma, das Staatliche Bauamt, der Freistaat Bayern und die Gemeinden hier wieder ein Stück wichtige Infrastruktur schaffen, finanzieren und die Bürgerinnen und Bürger dies nutzen können“, so Dannhäußer.

Mit der neu ausgebauten Staatsstraße verbessert sich die Verkehrssicherheit deutlich – für alle Verkehrsteilnehmenden und vor allem für die Anwohnerinnen und Anwohner, die über viele Jahre hinweg auf diesen Schritt gewartet haben.