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News & Kurzmeldungen

Neuigkeiten aus der VG Creußen, Haag, Prebitz und Schnabelwaid.


16.12.2025
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Dankgottesdienst zum Ende eines ereignisreichen Jubeljahres

Am Abend vor dem Ersten Advent, den 29. November wurde mit einem feierlichen Dankgottesdienst das Ende des Jubeljahres „900 Jahre der ersten urkundlichen Erwähnung von Lindenhardt“ begangen. Die Ortsvereine zogen vom Feuerwehrhaus mit den Ehrengästen, den stellvertreten Dekan Friedemann Wenzke und Pfarrer Severin Wagner in die Pfarrkirche St. Michaelis zu Lindenhardt. Der Gottesdienst wurde von Kirchenmusikdirektor Richard Lah und dem Kirchenchor unter der Leitung von Frank Keller festlich ausgeschmückt. Der stellv. Dekan ging in seiner Predigt auf die Vorstellung ein, was passiert wäre, wenn sich die ersten Lindenhardter nicht aufgemacht hätten diese Siedlung zu gründen und spannte einen Bogen vom Hochmittelalter in die Gegenwart. "Auch wir sind heute aufgefordert die Festtagskleidung anzulegen und uns im Advent auf das Erscheinen unseres Herrn vorzubereiten. Gemeinschaft erleben, gemeinsam Projekte und Ziele zu erreichen."

Pfarrer Wagner dankte allen Vereinen und Helfern, die in diesem Jahr geholfen haben. Ein besonderer Dank ging an die Familie von Katja und Stefan Gräbner aus Lindenhardt. Durch ihren Einsatz konnte das neue eicherne Altarkreuz, am Außenaltar, eine Spende von Landrat Florian Wiedemann, entstehen. In der Gründungssage von Lindenhardt errichtete der Ritter an der Stelle, wo der Lindwurm erlegt wurde - also am Kampfplatz - ein Holzkreuz, später wurde eine Holzkapelle und die jetzige Pfarrkirche errichtet. In Gemeinschaft wurde diese Lindenhardter Eiche gefällt, gesägt, im heimischen Sägewerk geschnitten, in Gemeinschaft gehobelt und eingelassen sowie am Festwochenende im August von Regionalbischöfin Frau Berthild Sachs gewidmet und geweiht. Nach dem Segen konnte Altbürgermeister und Vorsitzender des Dorfvereines, Harald Mild, Landrat Florian Wiedemann, 2. Bürgermeister Raimund Nols, die Stadträte, den 1. Bürgermeister Hans-Walter Hofmann und seine Markträte aus Schnabelwaid, von der Gemeinde Haag Horst Zimmermann, sowie weitere Gäste begrüßen. Es folgte ein Rückblick über die Ereignisse und Events dieses Jahres. Ja, die Aufgabe des Dorfverein besteht darin die Vereine zusammen zu halten, Gemeinschaft zu stärken. So konnten schon die ersten Gelder von Gewinnen an die Vereine ausgeschüttet werden. Früher war die Kirche im Dorf und heute sollte man die Kirche im Dorf lassen. Ein Satz, der zeigt, wie stark sich Gesellschaft verändert. Harald Mild spannte aber auch den Bogen in die Zukunft: Projekte wie Ruhebank, die erste spendete 1. Bürgermeister Martin Dannhäußer, das Fotobuch zum Jubeljahr, die Hinweisschilder, die im Ort aufgestellt werden und das Programm für das neue Jahr.

Schirmherr Landrat Florian Wiedemann, bedankte sich für das Geleistete und erinnerte an die Anfänge. Zweiter Bürgermeister Raimund Nols überbrachte die Grüße der Bürgerschaft und den Dank. Man könnte sich auf die Lindenhardter verlassen und diese könnten sich auf Creußen verlassen. Er zollte auch den beiden Vorständen Mild und Hippmann vom Dorfverein seinen Respekt für die geleistete Arbeit und ihr Ideenreichtum. Das Pflanzen der drei Linden im Lindenhardter Forst sei eine Ehre und der Mittelpunkt des Jubeljahres für ihn in Lindenhardt gewesen.

Nach diesen Worten erhob sich die Festgemeinde und stimmte feierlich den Choral: NUN DANKET ALLE GOTT an. So legte man all das Erlebte in die Hände zurück von dem es gekommen ist. Nach dem Auszug erfolgte die Bewirtung im geschmückten Gemeindehaus und Kirchplatz.

Foto: Josef Failner